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Die nächsten Infoveranstaltungen finden am 23.06.2018 und am 24.11.2018 jeweils um 17 Uhr statt. Wir bitten um Anmeldung.

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Abstracts

  • Diagnostik und Therapie der schizoiden Persönlichkeitsstörung

    Diagnostik und Therapie der schizoiden Persönlichkeitsstörung

    Freitag 06-07-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dipl.-Psych. Stefanie Rothenstein

    In diesem Seminar werden Grundlagen zur Diagnostik und Behandlung der schizoiden Persönlichkeitsstörung vermittelt. In der ambulanten Psychotherapie stellen diese Patienten oft eine besondere Herausforderung dar, da sich die Kontaktstörung ( Affektabflachung, Misstrauen gegenüber den Mitmenschen, Distanz, Rückzug) natürlich auch in der therapeutischen Dyade zeigt.

    Neben ICD-10 Kriterien und diagnostischen Leitlinien soll den Teilnehmer dieses Seminares einen phänomenologischen Zugang zur schizoiden Störung eröffnet werden. Dafür sind eigene Beispiele willkommen. Außerdem wird ein Fall vorgestellt.

    Theorie /Praxis ca. 40/60

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  • Der unbewusste Konflikt und seine Dynamik / Vom Symptom zum Konflikt

    Der unbewusste Konflikt und seine Dynamik / Vom Symptom zum Konflikt

    Samstag 07-07-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Stefanie Rothenstein

    Dieses Seminar richtet sich an Anfänger. Es soll den Teilnehmern helfen, ausgehend von den Symptomen und Inszenierungen der Patienten psychodynamische Hypothesen und letztlich Behandlungspläne zu entwickeln. Psychodynamische Konflikte sind innere, unbewusste Konflikte, das heißt unbewusste Zusammenstöße entgegen gerichteter Motivationslagen. Symptome können unterteilt werden in subjektive Krankheitszeichen und von außen wahrnehmbare Krankheitszeichen. In der psychotherapeutischen Praxis überwiegen häufig die „subjektiven“ Symptome.    Die Art und Weise, wie Symptome  vorgetragen werden liefert einen Wichtigen Hinweis auf die Krankheitsbewertung und – Verarbeitung.    Dies wiederum sind prognostisch wichtige Kriterien.

    Es können eigene Fälle mitgebracht werden.

    Praxis /Theorieanteile 50/50

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  • Intersubjektivität in der Psychoanalyse: Von der Selbstpsychologie Heinz Kohuts zu den analytischen Systemtheorien (Theorie intersubjektiver Systeme und psychoanalytische Komplexität)

    Intersubjektivität in der Psychoanalyse: Von der Selbstpsychologie Heinz Kohuts zu den analytischen Systemtheorien (Theorie intersubjektiver Systeme und psychoanalytische Komplexität)

    Freitag 13-07-2018 15:00-20:00 Uhr und Samstag 14-07-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Andreas Bachhofen

    Der Begriff der Intersubjektivität taucht in den letzten Jahren immer häufiger im psychoanalytischen Diskurs auf. Dabei fällt auf, dass die Definition dessen, was mit „Intersubjektivität“ gemeint ist, oft recht unscharf ausfällt. Das Seminar befasst sich mit den Wurzeln intersubjektiver Ansätze, die vor allen Dingen, aber nicht zwingend auch verdientermaßen, mit dem Werk von Heinz Kohut in Zusammenhang gebracht werden.  Von besonderem Interesse sind aber die neueren Weiterentwicklungen, die Autoren wie Robert Stolorow, Donna Orange, Bernhard Brandchaft, George Atwood oder Chris Jaenicke formuliert haben. Sie begreifen Intersubjektivität als Systeme, die von den am Therapieprozess beteiligten gebildet werden und die beide Akteure auch verändern. Therapie wird sehr bestimmt als ein wechselseitiger Veränderungsprozess definiert, dem sich niemand entziehen kann. Neben den notwendigen theoretischen Hintergründen versucht das Seminar anhand ausführlicher Falldarstellungen einen erlebensnahen, lebendigen Eindruck von dem zu vermitteln, was analytische Systemtheorien ausmacht. Die Teilnehmer sind ausdrücklich eingeladen eigene Fallbeispiele einzubringen. Es bedarf dabei einer begrenzten Bereitschaft sich auch auf Selbsterfahrungsprozesse einzulassen.

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  • Psychodynamik der Sucht

    Psychodynamik der Sucht

    Freitag 20-07-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dr. med. Peter Subkowski

    Analytische Psychotherapie in der kassenärztlichen Versorgung
    Einige Daten zur wissenschaftlichen Fundierung der Psychoanalyse
    Freuds topographisches Modell und Strukturmodell
    Essentials der Psychoanalyse
    Therapiemodelle in der psychoanalytischen Suchttherapie:                       
    Triebtheorie,
    Selbstpsychologie,
    Ich-Psychologie,
    Objektbeziehungstheorie          
    Neuere Entwicklungen in der Psychoanalyse

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  • TP-Krankheitsmodelle

    TP-Krankheitsmodelle

    Samstag 21-07-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. phil. Dipl.-Psych. Birgitta Leuschner

    "Wir beschäftigen uns mit dem Krankheitverständnis in psychodynamischen Theorien. Beginnend mit dem triebtheoretischen Modell von Freud schauen wir auf die Entwicklung bis zum heutigen Verstehen eines Konflikt- und Strukturmodells psychischer Erkrankungen. Dabei werden moderne objektbeziehungstheoretische, intersubjektive und mentalisierungsbasierte  Modelle vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern sollen dann die verschiedenen Erklärungsmodelle anhand der Nutzbarkeit für das aktuelle Antragsverfahren verglichen werden. Gerne können eigene Behandlungsbeispiele eingebracht werden."

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  • Übertragungsfokussierte Therapie

    Übertragungsfokussierte Therapie

    Freitag 27-07-2018 15:00-20:00 Uhr und Samstag 28-07-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Daniel Wilhelm

    Die Übertragungsfokussierte Therapie stellt eines der wichtigsten Verfahren (neben der psychoanalytisch-interktionellen Methode und der MBT) für die Behandlung von frühen Störungen dar. Sie fußt auf der integrativen Theoriearbeit von Otto Kernberg, der die Ich-Psychologie und die Objektpsychologie vereint hat. So wurde das Verständnis und vor allem die Behandlung von frühen Störungen möglich.
    Das Verfahren möchte ich anhand der Merkmale „Zielsetzung“, „Handhabung der Übertragung“ und der spezifischen „Interventionstechnik“ darstellen. Auf theoretischer Ebene möchte ich gerne die grundlegende Idee der Integration von Teilobjekten vermitteln. Gerade diese Kenntnis ermöglicht jungen Therapeut*innen zu verstehen, woran wir überhaupt arbeiten: Der Persönlichkeit des Patienten (in der verschiedene Objekt- und Selbstanteile wirksam sind). Auf praktischer Ebene möchte ich den Teilnehmern ein erstes Gespür für übertragungsfokussiertes Intervenieren erarbeiten. Als didaktisches Mittel soll hierzu das Rollenspiel dienen.

    Zur Didaktik: Unterrichtsvortrag und -gespräch, Einzelarbeit, Rollenspiel

    (Die Breitschaft zum Rollenspiel ist Voraussetzung für dieses Seminar.)

    Anmerkung: Wir beschäftigen uns mit einem Therapiekonzept, aber ich beabsichtige nicht, stilreines Intervenieren zu lehren, da Interventionen nur in einem begrenzten Maß planbar sind. Vom Ausbildungsstand her kann sowohl ein Kandidat im Klinischen Jahr als auch in der ambulanten Phase teilnehmen.

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  • Rolle der Sexualität bei emotional-instabilen Persönlichkeitsstörungen

    Rolle der Sexualität bei emotional-instabilen Persönlichkeitsstörungen

    Samstag 04-08-2018 09:30-12:30 Uhr

    Dr. phil. Elmira Marks

    Im Seminar werden funktionale Aspekte der Sexualität bei emotional-instabilen Persönlichkeitsstörungen (Trauma, transgenerationale Perpetuierung, Affektabwehr etc.) behandelt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem sexuellen Agieren als Abwehrmechanismus. Zur Diskussion stehen dabei Probleme des Umgangs mit der Sexualität in der Therapie sowie Besonderheiten der Psychodynamik in der therapeutischen Beziehungsarbeit.

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  • Psychodynamische Behandlung der Schizophrenie

    Psychodynamische Behandlung der Schizophrenie

    Samstag 04-08-2018 13:30-16:30 Uhr

    Dr. phil. Elmira Marks

    Im Seminar werden die Psychodynamik der Schizophrenie und das psychotische Selbst erläutert. Unter anderem wird auf die Besonderheiten therapeutischer Arbeit mit schizophrenen Patienten eingegangen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Übertragungs-Gegenübertragungs-Beziehungen im direkten Kontakt mit den infantilen psychotischen Anteilen des Patienten.

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  • Diagnostik und Therapie der Zwangsneurose

    Diagnostik und Therapie der Zwangsneurose

    Freitag 24-08-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dr. med. Gerhard Paar

    Das Problem der Zwangsstörung wird in einen breiteren kulturellen Kontext gestellt. Ergiebig zum psychodynamischen Verständnis bleibt die Krankengeschichte von Sigmund Freud „Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose“, von 1909, genannt „Der Rattenmann“. Darin spielen Analerotik und prägenitale Sexualentwicklung eine prägende Rolle. Die Zwangssymptomatik dient demnach dem Erhalt und der Integration lebensnotwendiger Impulse.
    In seinem gesamten wissenschaftlichen Leben hat sich Freud mit verschiedenen Aspekten der Zwangsneurose auseinandergesetzt. „Die Zwangsneurose ist wohl das interessanteste und dankbarste Objekt der analytischen Untersuchung, aber noch immer als Problem unbezwungen“ (1926). Das Verständnis ist beeindruckend, die daraus entwickelte Behandlungstechnik mager. Siehe H. Quint:“ Die Zwangsneurose aus psychoanalytischer Sicht“, Springer 1988, von insgesamt 83 S. Text umfasst der Therapieteil ganze 10 S.!
    Das Problem psychodynamischer Konzepte zur Zwangsneuose liegt behandlungstechnisch darin, daß versäumt wurde, wirksame lerntheoretische und kognitive Behandlungselemente zu integrieren. Kognitiv-behaviorale Therapieformen stellen heutzutage die Therapie der Wahl in der Behandlung der Zwangsstörungen dar. Klinik, Ätiologie, insbesondere neurobiologische Konzepte und die Behandlungsstrategien werden dargestellt. Zu beachten ist die Trennung von Zwangsstörung und Zwangscharakter.
    Die Psychoanalyse hat Dynamiken der Zwangsstörung  wie Kontrollstreben, hohe Ambivalenz, Abwehrformen skizziert. In der Ära von Kosteneffizienz und Wirksamkeitsnachweis ist ihre Bedeutung für die Behandlung der Zwangsstörungen gesunken. Vielleicht liegt die Zukunft in einem  multimodalen Ansatz  zur Behandlung von Zwangsstörungen, bestehend aus Verhaltensmodifikation, Medikation und psychodynamischer Psychotherapie.

    Literatur: S. Freud Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose (1909)

    H. Quint „Die Zwangsneurose aus psychoanalytischer Sicht (1988)

    P.M. Salkovskis et al. Zwangsstörung. In: Margraf, Schneider (Hrsg.) Lehrbuch der Verhaltenstherapie (2018)

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  • Säuglingsforschung

    Säuglingsforschung

    Samstag 25-08-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Ute Waschescio

    Das Seminar soll einen Überblick über die Säuglingsforschung und ihre Implikationen für die psychotherapeutische Arbeit vermitteln. Dabei werden u.a. folgende Themen behandelt:

    • Geschichte der Säuglingsforschung
    • Forschungsmethoden
    • Aktuelle Erkenntnisse
    • Neuere Entwicklungstheorien
    • Störungen im Säuglingsalter
    • Eltern-Kind-Interaktion

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Paradigmenwechsel, der unter dem Begriff der Intersubjektiven Wende die Sicht auf den Säugling und die frühkindliche Entwicklung nachhaltig verändert hat – mit bedeutsamen Implikationen auch für Theorien zur Entstehung psychischer Erkrankungen und deren Behandlung.

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  • Therapeutische Techniken

    Therapeutische Techniken

    Samstag 01-09-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. med. Georg Driesch

    In diesem Seminar geht es nicht um die sorgfältige Bestimmung des Ausgangspunktes (Diagnostik des Patienten: ICD, OPD).
    Es geht auch nicht um das angestrebte Ziel der Therapie: Therapiefokus des Therapeuten und Ziele des Patienten.
    Es geht um den Weg, d.h. um die Therapie selbst. Was ist wirklich hilfreich für unsere Patienten, die Therapieziele zu erreichen und den Fokus zu bearbeiten. Wie kann ich die therapeutischen Techniken benennen und wann wende ich diese an?"

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  • Umgang mit Regression

    Umgang mit Regression

    Freitag 14-09-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dr. med. Gerhard Paar

    Regression war früher ein in der Psychoanalyse häufig verwendeter Begriff über dessen Konzeption in zeitverkürzten Psychotherapien heutzutage durchaus kontrovers diskutiert werden kann, zumal wenn nach unserer Vorstellung psychische Veränderungen immer im „Hier und Jetzt“ sich ereignen.
    Regression meint eine Rückkehr zu früheren Entwicklungsformen des Denkens, der Objekt- beziehungen und der Strukturierung des Verhaltens.
    Freud entwickelte in seinen physiologischen Studien bei v.Brücke (1877/78) neurobiologische Begründungen für Fixierung und Regression, die er später, z.B.  in den Briefen an W. Fließ (1897-1902) und in der Traumdeutung (1900) wieder aufgriff.  In seinem Libidokonzept (auch anwendbar auf das Aggressionskonzept) unterschied er Regression hinsichtlich folgender Aspekte:

    • topisch (Schema der psychischen Systeme)
    • zeitlich (Rückgriff auf ältere psychische Bindungen) und
    • formal (Ersatz gewohnter Ausdrucks- und Darstellungsweisen durch „primitive) Darstellung.

    Später untersuchte Freud die spezifische Rolle der Regression bei Schwierigkeiten in der analytischen Behandlungssituation, um auf dadurch verursachte / verstärkende Widerstände aufmerksam zu machen (1912).

    Das Konzept der Regression bezieht sich unmittelbar auf die Hypothese, daß (idealtypisch) psychische Entwicklung durch verschiedene Phasen laufen:

    • mit jeweiligen Libidozuständen
    • der Art wie Ich-Funktionen operieren und
    • den manifesten Ich-Idealen, dem charakteristischen Überich.

    Gründe für Regression sind vielfältig: einige Formen sind „normal“ in Kindheit und Erwachsenenalter, entstanden aus intrinsischen Konflikten und externen Belastungen, z.B. Übergang von dyadischer zu triadischer Beziehung. Als Teil der vorwärts (Progression) und rückwärts (Regression) gerichteten Entwicklungsbewegung ermöglicht Regression Wiedererleben und Reintegration auf eine „höhere / reifere“ Entwicklungsstufe. Bestimmte Situationen im Erwachsenenalter triggern das Wiederauftreten archaischer Situationen wie Schlaf und Traum, religiöse und ästhetische Erfahrungen, Liebe und Krieg. Regression gilt als essentielles Element des analytischen Prozesses, erlaubt es doch dem Patienten zu „früheren / unreiferen“ Phasen der Entwicklung im Rahmen der Übertragung zurückzukehren. Vorstadien eines Regressionsprozesses lassen sich beobachten bei unangenehmen Affekten wie Frustration, Angst und Depression, Schuld- und Schamgefühlen, narzisstischem Überwältigtsein, körperlicher Erkrankung, Drogen etc. Besonders treten sie bei neurotischen, psychotischen und perversen Zuständen auf.
    Mit dieser Konstruktion besteht allerdings die Gefahr einer (psycho)genetischen Falle, wenn damit die Aufgaben der Adoleszenz und des Erwachsenenalters auf die kindlichen Vorläufer reduziert werden. Stattdessen können aus einer Perspektive der Lebensspanne Regression und Progression als lebenslanger, in bestimmten Krisen auftretende Prozesse gesehen werden.
    Aber wie steht es mit der Regression in zeitverkürzten Behandlungen insbesondere der psychodynamischen supportiven Psychotherapie, wenn gleichzeitig auch Übertragung lediglich als latenter Prozess wahrgenommen wird und nur bei malignen Entgleisungen thematisiert wird? Die Beachtung möglicher regressiver Zustände gilt als differentielles Indikationsmerkmal in der Psychotherapie. Insbesondere in der Gruppenpsychotherapie und der stationären Psychotherapie gilt es, mögliche Regressionsprozesse zu steuern.

    Einbringen von Behandlungsszenen ist erwünscht.

    Literatur:

    American Psychoanalytic Association (1957) On Technical Aspects of Regression during Psychoanalysis. JAPA

    Balint M. (1959) Angstlust und Regression. Stuttgart: Klett

    Coen S.J. (2000). The wish to regress in patient and analyst. JAPA 48:785–810

    Freud A. (1965). Normality and Pathology in Childhood: Assessments of Development. New York: International Universities Press

    Freud, S. (1900) Traumdeutung. Ffm: Fischer

    Freud S. (1916-1917) Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. Bd 1. Ffm. Fischer

     

    Moore, B.E. & Fine, B.D. (1967) A Glossary of Psychoanalytic Terms and Concepts. NY: Amer Psya Assoc

    Sandler J., Dare, C., Holder, A. (1992). The patient and the analyst.2th ed.. Madison:int Univ Press

    Thomä, H. Kächele H. (1985) Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie, Bd 1. Heidelberg: Springer

    G.S. Rizzolo (2016) The Critique of Regression: The Person, The Field, The Lifespan. JAPA 64, 1097-11311

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  • Einführung in die ICD-10

    Einführung in die ICD-10

    Samstag 15-09-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. phil. Elmira Marks

    Im Seminar werden Aufbauprinzipien des internationalen statistischen Klassifikationssystems der Krankheiten und verwandten Gesundheitsprobleme (ICDInternational Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) erläutert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Mit Hilfe von Falldarstellungen werden praktische Übungen zur Diagnoseverschlüsselung dargeboten.

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  • Weibliche Identitätsentwicklung

    Weibliche Identitätsentwicklung

    Samstag 22-09-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Ute Waschescio

    Ziel des Seminars ist es, einen Überblick zu vermitteln über verschiedene Theorien zur Identitätsentwicklung bei Mädchen und Frauen.
    Ausgehend von Sigmund Freud und den klassischen psychoanalytischen Annahmen beschäftigen wir uns im weiteren Verlauf mit feministischen Ansätzen der 70er und 80er Jahre, mit zeitgenössischen psychoanalytischen Weiterentwicklungen, den Ergebnissen der modernen Gender-Forschung und aktuellen Befunden aus der Neurobiologie und der Neuropsychoanalyse.
    Die Bedeutung dieser unterschiedlichen Perspektiven für den Umgang mit und die Behandlung von Patientinnen soll erörtert werden.

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  • Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen

    Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen

    Freitag 28-09-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dipl.-Psych. Peter Binert & Ruth Schenke

    In diesem Seminar sollen die Teilnehmer einen fundierten Einblick in die Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen erhalten. Von der Einrichtung der Räumlichkeiten über die Darstellung der Arbeitsmaterialien und der Begegnung im Erstkontakt sollen die Teilnehmer einen Eindruck erhalten wie es in einer kindertherapeutischen Praxis zugeht. Es werden spezifische Diagnostika vorgestellt und ein Augenmerk auf Patienten gerichtet, die „eigentlich gar nicht da sein wollen“, denn viele Patienten kommen nicht freiwillig;  ihnen wird „nahe“ gelegt sich therapeutische Hilfe zu suchen. Hier stellen sich dann besondere Herausforderungen an den Therapeuten. Es soll ein Überblick verschafft werden, mit welchen Institutionen und Hilfeinstanzen ein Kindertherapeut zu tun hat (Jugendamt, Lehrer, Erzieher, Familiengerichte, Beratungsstellen, etc).

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  • Paarkonflikte als Thema in Einzeltherapien

    Paarkonflikte als Thema in Einzeltherapien

    Samstag 29-09-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. Ulrich Marquard

    In diesem Einführungsseminar sollen die besonderen Aspekte von Paargesprächen bis hin zu paartherapeutischen Interventionen beleuchtet und praxisnah vermittelt werden.
    Ausgehend vom einzeltherapeutischen Setting, in dem es häufig auch um Beziehungskonflikte in der Paarbeziehung geht, soll zunächst die theoretische Grundlage der Paardynamik auf dem Boden des Kollusionskonzeptes von Jürg Willi sowie verhaltenstherapeutischer und systemischer Ansätze dargestellt werden. 
    Im Anschluss soll es im Seminar  um folgende Fragen gehen:
    Was bedeutet die jeweilige Grundstrukur/der jeweilige Grundkonflikt des Patienten für die Paarbeziehung, mit welchen typischen Themen und Konflikten bin ich als Therapeut konfrontiert?
    Wann ist es sinnvoll, den Partner in die Einzeltherapie einzubeziehen, wann ist eine externe Paartherapie indiziert? Wann ist eine Paartherapie einer Einzeltherapie vorzuziehen?
    Welche typischen Themen und Fallstricke begegnen mir bei Paargesprächen (z.B. Streitpaare, sprachlose Paare, Affären, sexuelle Störungen, Trennung ?
    Welche paarspezifischen Interventionsmöglichkeiten sind hilfreich?

    Das Seminar soll Raum für eigene Beiträge und Fragen der TeilnehmerInnen oder Fallvignetten geben, im Rahmen von Rollenspielen können geeignete Interventionen entwickelt werden.

    Zur Person:

    Dr. Ulrich Marquard, geb. 1962, verheiratet, drei Kinder

    Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger Studium der Psychologie, Promotion im Bereich der Psychosomatik in Osnabrück, abgeschlossene Ausbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, Gesprächspsychotherapie und Paartherapie.
    Langjährige berufliche Tätigkeit in einem Allgemeinkrankenhaus, einer Eheberatungsstelle, einer psychiatrischen Klinik, einer Jugendhilfeeinrichtung sowie im ambulanten psychotherapeutischen Bereich.

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  • Psychosomatische Krankheitslehre

    Psychosomatische Krankheitslehre

    Montag 01-10-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. med. Georg Driesch

    Die Risikofaktoren für das Psychisch-Krank-Werden sind bekannt. Neben genetischen Faktoren sind es vor allem psychosoziale Belastungen der Kindheit (siehe ACE-Studie), die zur Entstehung psychischer Krankheiten führen.
    „Zwischen“ den Risikofaktoren (Ätiologie) und der Krankheit selbst steht die Pathogenese oder Psychodynamik.
    In diesem Theorie-Seminar zur Krankheitslehre sollen Theorien dargestellt werden, mit denen man den intrapsychischen Prozess der Krankheitsentstehung zu erklären versucht.

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  • Abwehrorganisation nach Mentzos

    Abwehrorganisation nach Mentzos

    Dienstag 02-10-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Daniel Wilhelm

    Stavros Mentzos ist Psychoanalytiker griechischer Herkunft. Nach seinem Medizinstudium, psychiatrischer und psychoanalytischer Ausbildung widmete er sich der psychodynamischen Erforschung von Psychosen. Dabei systematisierte er sowohl die Konfliktverarbeitung wie auch das analytische Konzept der Abwehr. Er achtete vor allem darauf dieses Konzept stringent, logisch und präzise zu fassen. Dabei ging es ihm nicht um die Beschreibung von Abwehrmechanismen, sondern um den Modus der Abwehr. Gemeint ist damit, WIE sich die Abwehr organisiert.
    Da Mentzos Werk umfassend ist, werden wir versuchen anhand zweier Abwehrmodi  uns den finalen Charakter dieser zu erarbeiten.
    Wenn wir als Analytiker oder als tiefenpsychologische Therapeuten sagen „Wir wollen den Klienten verstehen“, dann ist genau dieses abwehranalytisches Denken gemeint. Mit dem Ansatz von Mentzos gelingt es uns den Klienten aus sich heraus zu verstehen.

    Zur Didaktik:

    Als didaktisches Mittel kommen Kurzvortrag, Unterrichtsgespräch/Diskussion, Einzel- und Gruppenübungen mit dem Ziel die Theorie zu verinnerlichen zur Geltung.

    Zur Zielgruppe:

    Das Seminar richtet sich an Kandidaten, die am Anfang ihrer Ausbildung stehen oder sich eine Grundlage für die Einarbeitung in das Konzept der Abwehr verschaffen wollen. Es geht darum, sich mit Grundlegendem zu beschäftigen.

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  • Narzissmus - vom Mythos der Antike zur klinischen Diagnose und Psychotherapie

    Narzissmus - vom Mythos der Antike zur klinischen Diagnose und Psychotherapie

    Mittwoch 03-10-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. med. Georg Driesch

    Der Begriff „Narzissmus“ ist verwirrend und bezeichnet auch heute noch völlig unterschiedliche Dinge: eine entwicklungspsychologische Phase, ein normalpsychologisches Phänomen, eine sexuelle Perversion, oder ein klinisches Phänomen. Im Seminar werden die Begriffsgeschichte erläutert, die klinischen Störungsbilder beschrieben, die entwicklungspsychologischen Grundlagen vermittelt und die Möglichkeiten der psychotherapeutischen Behandlung diskutiert. Das Seminar richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene.

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  • Dependente Persönlichkeitsstörung

    Dependente Persönlichkeitsstörung

    Donnerstag 04-10-2018 09:30-16:30 Uhr

    Heinz-Peter Röhr

    PatientInnen mit einer histrionischen Persönlichkeitsstörung stellen Behandler und Berater nicht selten vor größere Herausforderungen.
    Die tiefe Störung hat ihre Ursachen in der frühen Kindheit der Betroffenen. Sie findet sich auch bei Männern, wo die Diagnose jedoch oft nicht gestellt wird.
    Wie findet man Zugang zu diesen PatientInnen, die unter extremen Gefühlsschwankungen leiden? Welche Möglichkeiten bietet hier die Selbstwertanalyse und die Bibliotherapie. Wie gelingt es Betroffene aktiv am Genesungsprozess zu beteiligen, wo sie doch passiv Hilfe erwarten?

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  • Grundlegende Charakterstrukturen nach Riemann: Grundform der Angst

    Grundlegende Charakterstrukturen nach Riemann: Grundform der Angst

    Freitag 05-10-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. phil. Margot Götte-El Fartoukh

    Anhand des mittlerweile als Klassiker anzusehenden Werks von Riemann „Grundformen der Angst“ werden in diesem Seminar die vier folgenden, grundlegenden Charakterstrukturen vorgestellt: depressive, schizoide, zwanghafte und hysterische Struktur. Die Anschaffung und Lektüre des Buchs „Grundformen der Angst“ wird empfohlen.

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  • Psychoanalytische Theorien

    Psychoanalytische Theorien

    Samstag 13-10-2018 09:30-16:30

    Prof. Dr. Manfred Heck

    Wenn die Teilnehmer des Seminars einverstanden sind, werden zentrale Theorien und Konzepte der Psychoanalyse anhand einer klassischen psychoanalytischen Behandlung erläutert und ggfs. weiter vertieft. Diese Theorien werden insbesondere unter praxeologischen, d. h. anwendungsbezogenen, im Sinne Peter Fürstenaus „exoterischen“ - Aspekten vermittelt. Im Vordergrund steht deren Nützlichkeit für klinische Interventionen im Kontext psychotherapeutischer Behandlungen.

    Empfohlene Literatur:

    1. Fürstenau, Peter: Entwicklungsförderung durch Therapie – Grundlagen psychoanalytisch-systemischer Psychotherapie. München Pfeiffer 1992
    2. Mertens, Wolfgang: Psychoanalyse – Grundlagen, Behandlungstechnik und Anwendung – Stuttgart Kohlhammer Urban 6. überarb. Auflage 2005
    3. Fürstenau, Peter: Psychoanalytisch verstehen Systemisch denken Suggestiv intervenieren. 3. Aufl. Stuttgart Klett-Cotta 2007
    4. Kriz, Jürgen (2003): Grundkonzepte der Psychotherapie. München Beltz PVU (5. überarb. Aufl.)
    5. Mentzos, Stavros (2011): Lehrbuch der Psychodynamik – Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen. Göttingen Vandenhoeck & Ruprecht, (5.Auflage)
       

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  • Sucht und Abhängigkeitserkrankungen

    Sucht und Abhängigkeitserkrankungen

    Freitag 19-10-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dr. med. Barbara Rogmans

    In diesem Seminar sollen grundlegende psychiatrische praxisrelevante Kenntnisse vermittelt werden zum Thema Suchterkrankungen. Was sind Kriterien der Sucht? Wie unterscheidet man Abhängigkeit von erhöhtem Konsum oder Missbrauch? Einteilung der Suchterkrankungen nach dem ICD 10. Ätiologie und Epidemiologie von Abhängigkeitserkrankungen. Wie motiviere ich zu einer Behandlung? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Umgang mit Suchtmittelkonsum während einer laufenden Psychotherapie?

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  • Differentialindikation

    Differentialindikation

    Freitag 26-10-2018 15:00-20:00

    Dr. med. Dipl. rer. soc. Werner Bach

    In diesem Seminar soll der Prozeß der Differentialindaktion folgendermaßen verstanden und fallorientiert bearbeitet werden: «Bei welchem Patienten mit welcher Problematik / psychischen Störung ist welche Behandlungsmaßnahme bzw. welche Sequenz von Behandlungselementen durch welchen Therapeuten zu welcher Zielset­zung wie angemessen, wie effektiv und effizient ?» ...

    Im folgenden soll der Schwerpunkt der Diskussion auf die Erörterung wichtiger Patientenmerk­male gelegt werden, wobei die Indikations-stellung zur Psychotherapie und damit auch die diagnostischen Prozesse, nicht im Sinne eines einmaligen Geschehens zu interpretieren sind. Bastine (1981) weist darauf hin, daß nach der grundlegenden Abklärung, ob eine Psychotherapie indiziert ist, im positiven Fall der Aufnahme einer Psycho­therapie, im therapeutischen Prozeß immer wieder Entscheidungen über den Einsatz spezifischer Behandlungsmethoden mit neuen oder veränderten Ziel­setzungen sowie dem Zeitpunkt ihres Einsatzes in einem interaktionellen Prozeß zwischen dem Patienten und dem Therapeuten — im Sinne einer prozeßorientierten oder adaptiven Indikation — erarbeitet werden. Quelle: Paul L. Janssen, Wolfgang Schneider: Diagnostik in der Psychotherapie und Psychosomatik, Urban & Fischer Verlag

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  • Bindungstheorien und ihre Bedeutung für die Psychotherapie

    Bindungstheorien und ihre Bedeutung für die Psychotherapie

    Samstag 27-10-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Julia Drever & Dipl.-Psych. Kerstin Friedrich

    Versteht man seelische Probleme als Folge einer (länger andauernden) nicht geglückten Interaktionserfahrung, kommt der Bindungstheorie eine besondere Bedeutung zu; wird doch in den ersten Lebensjahren die Fähigkeit zur Interaktion mit anderen Menschen wesentlich geprägt.
    In diesem Seminar sollen die unterschiedlichen kindlichen Bindungsstile vorgestellt werden, auch im Hinblick darauf, welche Entwicklungsmöglichkeiten im Erwachsenenalter bestehen.
    Es soll weiterhin ein Überblick über Zusammenhänge von Bindungstheorien und psychodynamischen Ansätzen gegeben und an praktischen Beispielen illustriert werden.

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  • Triangulierung

    Triangulierung

    Donnerstag 01-11-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Heiner Terheyden

    Triangulierung ist ein Prozess in der Entwicklung der menschlichen Seele, er hebt die Seele aus der Polarität der dualen Beziehung zur Mutter und führt das Kind in die Welt des Vaters ein und in die Erfahrung des Anderen.

    Drei ist eine in der Kulturgeschichte wichtige Zahl, sie kommt nicht nur in frühen maternalen Gottesvorstellungen vor, sondern auch in den paternalen Religionen, sie findet sich in der Tagesbeschreibung morgens, mittags, abends, auch in den drei Wünschen im Märchen und in der Alchemie und in allen guten Dingen, derer es immer drei geben soll. Die Drei ist die erste Zahl, die herausführt aus der Gegensätzlichkeit und eine neue Möglichkeit bietet. In der Entwicklung der kindlichen Seele kommt sie sowohl in der Vorstellung der Urszene vor als auch in der atmosphärisch vermittelten Erfahrung des Kindes über den Blick der Mutter auf den Vater, sowohl wie auch in der Begleitung des Kindes durch die Mutter auf dem Wege zum Vater und seiner Welt. Hier sollen zwei theoretische Ansätze angedeutet werden, die freudianische im Zusammenhang mit dem Ödipuskomplex und der bindungstheoretische Ansatz. Letztlich soll an einem Märchen ein gelungener Triangulierungsprozess dargestellt werden, wobei Gedanken aus der analytischen Psychologie nach C.G. Jung den theoretischen Hintergrund bilden.

    In diesem Seminar sollen die für das Kind bedeutsamen Erfahrungen dargestellt werden, die es auf dem Wege der Reifung durchläuft. Es soll aufgezeigt werden, welche Bedeutung die Erfahrung des Anderen im Vater für das Kind hat in seinem eigenen Selbstverständnis als Junge und als Mädchen, als Mann und als Frau und sein und ihr in Beziehung sein mit dem jeweilig anderen.

    In diesem Seminar soll neben einer Themeneinführung besonders auch Raum angeboten werden für das kollegiale Gespräch und für den Austausch. Eigene Psychotherapien können gern eingebracht werden und unter dem speziellen Aspekt der Triangulierung bearbeitet werden.

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  • Transkulturelle Psychotherapie

    Transkulturelle Psychotherapie

    Samstag 03-11-2018 09:30-12:30 Uhr

    Dr. med. Georg Driesch

    Durch Globalisierung, Migration und Flucht erhöht sich die Zahl der Menschen, die dauerhaft aus politischen, wirtschaftlichen, ökologischen Gründen nicht in ihrem Geburtsland leben.
    Dies führt zu kulturellen Überschneidungssituationen und einem subjektiven Diskrepanz-Erleben, welches mit Neu-Gier oder Neu-Angst beantwortet werden kann.
    Im Seminar beschäftigen wir uns mit dem „Fremden“ im gegenüber und in uns und mit den Möglichkeiten, den „Fremden“ kommunikativ zu erreichen.

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  • Autogenes Training

    Autogenes Training

    Samstag 03-11-2018 13:30-16:30 Uhr

    Dr. med. Georg Driesch

    • Eine erlernbare, aktive, autosuggestive, konzentrative, autohypnotische Methode der  Selbstentspannung.
    • Durch stufenweise erlernbare Entspannungsübungen gelingt eine zunehmende autosuggestive Beeinflussung der unwillkürlichen Körperfunktionen.
    • Die Methode findet Anwendung zur Erholung, zu innerem Spannungsausgleich, zur Leistungs- und Gedächtnissteigerung, zur Schmerzbeeinflussung und Selbstbeherrschung.
    • Im Seminar werden die theoretischen Grundlagen des AT und einige praktische Anleitungen vermittelt.

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  • Umgang mit Grenzen in der Psychotherapie – ethische Fragen in der Psychotherapie

    Umgang mit Grenzen in der Psychotherapie – ethische Fragen in der Psychotherapie

    Samstag 10-11-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. med. Andrea Schleu

    Anhand von Vignetten und Kasuistiken sowie eigenem Material suchen wir ein vertieftes Verständnis im Umgang mit Grenzen, Abstinenz und Karenz in der Behandlung. Welche psychotherapeutische Haltung ist angemessen, welcher Umgang mit Setting und Rahmen fördert den Prozess, wie gestalte ich eine professionelle Beziehung? Wie finden wir unseren Standpunkt in eigener Authenzität und Positionierung einerseits und Neutralität im therapeutischen Prozess andererseits? Entgleiste und verstrickte therapeutische Beziehungen werden dargestellt und Implikationen für das eigene Vorgehen und in Therapie, Supervision und Ausbildung abgeleitet und diskutiert.

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  • Kasuistik

    Kasuistik

    Sonntag 18-11-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. Christian Stock

    Hierbei handelt es sich um ein intensives Fallseminar. Sie bringen Ihre persönlichen („kniffligen“) Behandlungsfälle mit und wir explorieren zusammen: Die Diagnosen (körperlich und seelisch), den psychopathologischen Befund,  die verschiedenen Therapiephasen, den Beziehungsaufbau, die Interaktion (Übertragung/Gegenübertragung), Therapieziele (beruflich und privat), die Systemik des familiären Umfeldes, Probleme im Job, Therapievoraussetzungen (schlechte und gute), eine Therapieprognose, den Antrag, den Behandlungsbericht, Entlassungsbriefe, Stellungnahmen an Kostenträger, Widerstand und Abwehr, Interventionstechniken (klären, deuten, konfrontieren), die Struktur des Patienten und sein Strukturniveau, und vieles, vieles mehr. Wir bemühen uns gemeinsam, ähnlich einer Supervision, in die Tiefe der jeweiligen Fälle einzutauchen und Behandlungsimpulse für die Weiterbehandlung zu geben.

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  • Kasuistik

    Kasuistik

    Freitag 23-11-2018 15:00-20:00 Uhr

    Dipl.-Psych. et. Theol Eva-Maria Einig

    Im Rahmen Ihrer praktischen Ausbildung muss jeder der Ausbildungskandidaten eine Fallvignette aus seinen Behandlungen vorstellen.
    Anhand von Tonmaterial oder Videoaufnahmen sollen Sie eine längere Passage aus Ihrer Behandlung darstellen. Nach einer Einführung von Ihnen zu ihrer bisherigen Behandlung werden wir gemeinsam diesen Fall erörtern und z.B. auch Perspektiven und Ansätze für die weitere Arbeit zu erarbeiten versuchen. Es darf auch kritisches Material vorkommen, es muss keine perfekte Behandlungsstunde sein. Das vorgestellte Material dient dem gemeinsamen Lernen.

    Pro Fall stehen Ihnen auf alle Fälle 2 Zeitstunden zur Verfügung.
    Ich bitte Sie per Mail um Ihre Anfrage bzw. Anmeldung.
    e-m.einig(at)psychoanalyse-einig.de

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  • Erstinterview, Anamnese, Behandlung

    Erstinterview, Anamnese, Behandlung

    Samstag 24-11-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. et. Theol Eva-Maria Einig

    Die Anamnese liefert nicht nur das Material für die Abfassung des Berichtes zur Antragstellung. Die Art der Beziehung zwischen dem Patienten und seinem Therapeuten, kurz „Szene“ genannt, gibt Hinweise auf das zu Grunde liegende psychische Problem und beeinflusst auch die Atmosphäre einer gegebenenfalls daraufhin zu Stande kommenden Psychotherapie.
    Hier wird also eine wichtige Basis geschaffen für die Ausrichtung des psychotherapeutischen Prozesses und für die in seinem Verlauf möglichen Fortschritte.
    Neben theoretischem Input werden wir auch ganz konkret in kleineren Übungseinheiten praktisch die Erhebung der Anamnese üben.

    Weiterführende Literatur gibt es im Seminar.

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  • Überblickseminar: Welcher TP-Begriff gehört zu welcher Theorie?

    Überblickseminar: Welcher TP-Begriff gehört zu welcher Theorie?

    Sonntag 25-11-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dipl.-Psych. Daniel Wilhelm

    In diesem Überblicksseminar sollen tiefenpsychologische (respektive psychoanalytische) Begriffe den einzelnen Schulrichtungen zugeordnet werden. Dazu benötigen wir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Schulrichtungen, bzw. wir müssen den Gegenstand ihrer jeweiligen Betrachtungen kennen. Denn jede Theorieströmung hat Errungenschaften hervorgebracht, die in begrifflicher Form unsere Fachsprache durchziehen. Heute verwenden wir sie fast alltäglich ohne manchmal zu wissen, woher sie stammen. Beispielsweise hat die Objektbeziehungstheorie Begriffe wie Spaltung und projektive Identifikation hervorgebracht. Oder aber wir denken an Begriffe wie z. B. Containing, Holding und Mentalisieren, die allesamt ähnliches meinen, aber von unterschiedlichen Autoren aus unterschiedlichen Richtungen stammen. In dem Seminar werden wir uns zunächst eine Zeitlinie mit wichtigen Autoren bzw. Strömungen erarbeiten, dann deren Fokus und schließlich ordnen wir zentrale Begriffe zu.

    Dieses Seminar ist als Theorie-Seminar gedacht, das einen Überblick verschaffen will. Mit diesem Gedanken haben wir bereits einen „ordentlichen“ Anspruch formuliert, denn wir werden verführt sein, tiefergehend in Konzepte und Ideen einzutauchen. Dies ist jedoch nicht möglich, sonst würden wir dem Orientierungsgedanken nicht gerecht. Ich bitte dies zu berücksichtigen.

    Dieses Seminar richtet sich an Ausbildungskandidaten, die am Anfang ihrer Ausbildung stehen. Als didaktisches Mittel kommen Unterrichtsvortrag, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit zur Geltung.

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  • Geschlechterfragen: Cis, Trans, Hetero, Homo, mendokusai…

    Geschlechterfragen: Cis, Trans, Hetero, Homo, mendokusai…

    Freitag 30-11-2018 15:00-20:00 Uhr

    Fachärztin Hildegard Stienen

    Nach Schätzungen der Dtsch. Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V.  fehlt es bei ca. 0,2% bis 2 % der Menschen an einer Übereinstimmung des augenfälligen Geschlechts mit dem erlebten Geschlecht.
    Aus der Inkongruenz von körperlichen Merkmalen und empfundener Geschlechtszugehörigkeit entstehen häufig psychische Belastungen, aus denen sich der Behandlungsauftrag für eine Psychotherapie ergeben kann. Medizinische und rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit geschlechtsangleichenden Maßnahmen werden dargestellt. Eine Patient*innen Vorstellung (Transfrau) ist geplant.
    Neben der Geschlechtsidentität soll auch das Thema der „sexuellen Orientierung“ - insbesondere die Besonderheiten nicht heterosexueller  Entwicklungen - mit Bezug zur klinischen Praxis behandelt werden.

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  • Abwehrmechanismen

    Abwehrmechanismen

    Samstag 01-12-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. phil. Dipl.-Psych. Birgitta Leuschner

    "Nach einer Einführung des Abwehrbegriffs und seiner Unterscheidung zum "Widerstand" sollen unterschiedliche  Abwehrmechanismen anhand von Fallvignetten vorgestellt werden. Hierbei soll der Bezug zwischen Abwehr, Diagnose  und Struktur verdeutlicht werden. Je nach Zeitreserve wollen wir versuchen, herauszuarbeiten, wie sich die Abwehr des Patienten in der Gegenübertragung des Therapeuten abbildet und den Umgang mit der Abwehr in der Behandlung fokussieren."

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  • Diagnostik und Therapie der Depression

    Diagnostik und Therapie der Depression

    Freitag 14-12-2018 15:00-20:00 Uhr und Samstag 15-12-2018 09:30-16:30 Uhr

    Dr. med. Georg Driesch

    "Depressionen sind häufig. Sie treten als heterogene Gruppe auf: als Folge einer realen Belastung (Anpassungsstörung), als konfliktneurotische Störung (Dysthymie), bei depressiven Persönlichkeiten mit mittlerem Strukturniveau (z. B. narzisstisch-gekränkte Personen) oder auch als depressive Symptomatik bei Persönlichkeitsstörungen mit niedrigem Strukturniveau (Borderline-Störung). Im Seminar werden: die Vielzahl der depressiven Symptome beschrieben, verschiedene  psychodynamische Erklärungskonzepte vorgestellt, und mögliche Therapien erläutert.

    Als Lektüre vor dem Seminar wird empfohlen: S Freud (1916/1917) Trauer und Melancholie. GW Band 10, S 427-446."

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